Gnadauer Brasilien-Mission e.V.
Wir alles begann
nach dem 2. Weltkrieg
Heute

Wir stellen uns vor

Die "Gnadauer Brasilien-Mission e.V." (GBM) ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Schwieberdingen. Die Gnadauer Brasilien-Mission kann inzwischen auf eine über 80 jährige Geschichte zurückblicken.

 

Wie alles begann

Johanna Michel-Loercher

Nachdem in den vergangenen Jahrhunderten viele Deutsche nach Brasilien ausgewandert waren, suchten auch nach dem ersten Weltkrieg viele ihr Glück in Brasilien. Zu den Auswanderern gehörte die Frau Michel-Lörcher aus Bad Liebenzell. Sie erkannte in ihrer neuen Heimat eine große Not:
große Gebiete, viele Menschen aber keine Pfarrer. Deshalb schrieb sie Ende 1926 einen Brief nach Deutschland und bat um Hilfe.


Missionar Karte

1927 beschloss der Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverband mit Alfred Pfeiffer aus Iserlohn den ersten Missionar nach Südbrasilien auszusenden. Er ließ sich in São Bento do Sul (Santa Catarina) nieder. Seine Arbeit wuchs langsam aber stetig.

 

Nach dem 2. Weltkrieg

Durch den 2. Weltkrieg geriet die Missionsarbeit infolge der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in eine schwere Krise. Christliche Literatur und Gemeindeversammlungen in deutscher Sprache waren untersagt. Deutsche Schulen wurden geschlossen. Finanzielle Hilfe aus der Heimat abgeschnitten. Durch die entstandene Notsituation übernahmen brasilianische Männer und Frauen, die Jesus Christus als ihren Herrn angenommen hatten, mehr und mehr die Verantwortung. Nun wurden die christlichen Versammlungen in der Landessprache Portugiesisch angeboten.
Die Christen diesseits und jenseits des Atlantiks wussten sich, auch in der Kriegszeit, verbunden. In den fünfziger Jahren konnten wieder Missionare aus Deutschland nach Brasilien ausreisen. Zusammen mit den jungen Brasilianern wuchs die Arbeit zu einer starken missionarischen Bewegung innerhalb der "Evangelische Kirche Lutherischen Bekenntisses in Brasilien" (IECLB) heran.


 

Heute

MeameHeute geschieht die Arbeit fast ausschließich durch einheimische Christen. Seit den 80ziger Jahren wird bewusst die Aufgabe der Diakonie mit der Gemeinschaftsarbeit verknüpft. Menschen hören von Jesus, Menschen werden eingeladen, eine persönliche Beziehung zu Jesus zu bekommen und Menschen, gleich welcher Religion, Konfession, Hautfarbe oder politischer Ausrichtung, wird in ihren Alltagssorgen geholfen. Dafür werden Kinderheime und Kindertagesstätten gebaut, damit die Not der Straßenkinder gelindert werden kann.

CERENE Auch unterhält die Gnadauer Brasilien-Mission Drogenrehabilitationszentren, um drogenabhängigen Menschen zu helfen.

FLTDie theologische Ausbildung bekommen die späteren Mitarbeiter an der eigenen Theologischen Hochschule "Faculdade Luterana des Teologia" (FLT) in São Bento do Sul. Dort werden auch Pfarrer ausgebildet.
Die einzelnen Werke sind wirtschaftlich, organisatorisch und personell unabhängig von der deutschen Mutterorganisation. Die GBM hält jedoch engen Kontakt und hilft durch Rat, personelle Verstärkung und finanzielle Hilfen der Arbeit in Brasilien.

 

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Last modified: Sat Jan 28 17:07:08 CET 2017